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Ergonomie von Anfang an mitgedacht: Beck-Hubtisch bei ZORN Maschinenbau
Ein Standardprodukt wird zur individuellen Prozesslösung
Ergonomische Arbeitsplätze entstehen nicht erst dann, wenn die Produktion bereits läuft. Wie wirkungsvoll eine vorausschauende Planung sein kann, zeigt unser neuer Einsatzreport bei der ZORN Maschinenbau GmbH in Stockach.
ZORN ist im Sondermaschinenbau tätig und entwickelt unter anderem kompakte Maschinen für die Mikrozerspanung. Eine Besonderheit dieser Maschinen ist ihre platzsparende Bauweise: Die Grundfläche entspricht ungefähr den Abmessungen einer Europalette. Der Maschinenaufbau besteht aus einem unteren Versorgungsmodul und einem darüberliegenden Bearbeitungsmodul.
Diese Konstruktion bringt während der Montage jedoch eine ergonomische Herausforderung mit sich. Steht die Maschine direkt auf dem Hallenboden, befinden sich einige Arbeitsbereiche sehr weit unten. Andere Bauteile sind dagegen nur schwer erreichbar und erfordern Arbeiten über Schulterhöhe oder den Einsatz einer Leiter.
Eine Grube für die optimale Arbeitshöhe
ZORN hat dieses Problem bereits bei der Planung des neuen Produktionsgebäudes berücksichtigt. Im Hallenboden wurde eine Grube vorgesehen, in die anschließend ein elektrohydraulischer TL-Hubtisch Doppel-Vertikal von Beck integriert wurde.
Die zu montierende Maschine steht während der Fertigung auf dem Hubtisch. Dadurch kann sie je nach Arbeitsschritt angehoben oder abgesenkt werden. Der Mitarbeitende bringt das Versorgungs- oder Bearbeitungsmodul per Knopfdruck in eine gut erreichbare Position – millimetergenau und so oft, wie es der Montageprozess erfordert.
Dauerhaftes Bücken, ungünstige Arbeitshaltungen und der wiederholte Einsatz einer Leiter lassen sich auf diese Weise deutlich reduzieren. Gleichzeitig bleibt die Maschine von verschiedenen Seiten gut zugänglich.
Das Besondere liegt in der Integration
Der eingesetzte Hubtisch basiert auf einem bewährten Standardprodukt aus dem Beck-Programm. Zur individuellen Lösung wird er durch die durchdachte Integration in das Gebäude und den Fertigungsprozess.
Das Beispiel zeigt: Eine ergonomische Sonderlösung muss nicht zwangsläufig mit einer vollständig neuen Produktentwicklung beginnen. Oft entsteht sie, wenn bewährte Technik frühzeitig in die Arbeitsplatz- und Produktionsplanung einbezogen wird.
In unserem neuen Einsatzreport zeigen wir, wie der Hubtisch bei ZORN eingesetzt wird und wie die unterschiedlichen Montagepositionen ergonomisch angefahren werden können.
Jetzt den vollständigen Einsatzreport ansehen und mehr über die Lösung erfahren.












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