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Einsatzreport
Ergonomie bereits bei der Hallenplanung berücksichtigt
Ein Standard-Hubtisch als individuell integrierte Produktionslösung.
ZORN Maschinenbau steht für anspruchsvolle und individuelle Präzisionslösungen im Mikrobereich. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Sondermaschinen für die Mikroautomation und Mikromontage. Ein Spezialgebiet von ZORN sind auch Sondermaschinen für feinmechanische Montage mit Draht und Glas. Seit 2015 gibt es bei ZORN für die Mikrozerspanung ein kompaktes und modulares Präzisionsbearbeitungszentrum für das Fräsen, Bohren und Schleifen von Miniaturteilen – die ZORN microone .
Dieses kleine Bearbeitungszentrum ist bewusst platzsparend konstruiert und benötigt eine Grundfläche, die ungefähr den Abmessungen einer Europalette entspricht. Ihr modularer Aufbau gliedert sich in zwei wesentliche Bereiche: das untere Versorgungsmodul und das darüberliegende Bearbeitungsmodul.
Was beim späteren Kunden für eine kompakte Aufstellfläche sorgt, stellt die Mitarbeitenden während der Fertigung vor eine besondere Herausforderung. Denn die Maschine muss während der Montage über ihre gesamte Höhe hinweg gut zugänglich sein.
Unterschiedliche Montagehöhen an einer Maschine
Steht die Maschine direkt auf dem Boden der Produktionshalle, befinden sich Bauteile des Versorgungsmoduls in einer sehr niedrigen Arbeitsposition. Für die Montage müsste sich der Mitarbeitende wiederholt nach unten beugen, in die Knie gehen oder über längere Zeit in einer ungünstigen Körperhaltung arbeiten.
Am oberen Bearbeitungsmodul entsteht die gegenteilige Situation. Einige Bereiche liegen so hoch, dass sie nur mit ausgestreckten Armen oder mithilfe einer Leiter erreichbar wären.
Beide Arbeitspositionen belasten den Körper und erschweren einen sicheren, konzentrierten Montageprozess. Außerdem ändern sich die erforderlichen Arbeitshöhen während der Fertigung immer wieder. Ein starrer Montageplatz kann diese unterschiedlichen Anforderungen nicht abbilden.
DIE VIDEOREPORTAGE
Wir haben die ZORN Maschinenbau GmbH besucht und den Hubtisch im laufenden Montageprozess begleitet.
Im Video zeigen wir, wie die Maschine auf unterschiedliche Höhen gefahren wird und wie der Mitarbeitende am Versorgungs- und Bearbeitungsmodul arbeitet.
Damit unterstützt der TL-Hubtisch Doppel-Vertikal ZORN Maschinenbau:
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Großer nutzbarer Hubbereich
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Elektrohydraulische Höhenverstellung
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Präzise Positionierung unter Last
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Weniger Bücken und Arbeiten über Schulterhöhe
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Weniger Arbeiten auf der Leiter
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Individuelle Integration in die Produktion
Die Lösung beginnt im Hallenboden
Bei der Planung des neuen Produktionsgebäudes hat ZORN die Ergonomie deshalb von Anfang an berücksichtigt. Im Boden der Fertigungshalle wurde gezielt eine Grube vorgesehen. In diese Grube wurde ein elektrohydraulischer TL-Hubtisch Doppel-Vertikal von Beck integriert.
Die Maschine steht während der Montage direkt auf der Plattform des Hubtisches. Je nachdem, an welchem Modul gerade gearbeitet wird, lässt sie sich anheben oder absenken. Dadurch befindet sich nicht der Mitarbeitende auf wechselnden Höhen. Stattdessen wird die Maschine in die für den jeweiligen Arbeitsschritt passende Position gebracht.
Millimetergenau positionieren – so oft es notwendig ist
Die elektrohydraulische Höhenverstellung ermöglicht eine komfortable Bedienung per Knopfdruck. Auch unter Last lässt sich die Position der Maschine präzise anpassen. Bei Arbeiten am unteren Versorgungsmodul fährt der Hubtisch die Maschine nach oben. Die betreffenden Bauteile gelangen dadurch in einen gut erreichbaren Arbeitsbereich. Tätigkeiten in gebückter Haltung werden reduziert.
Für die Montage des oberen Bearbeitungsmoduls wird die Maschine entsprechend abgesenkt. Der Mitarbeitende kann die Bauteile vom Hallenboden aus erreichen und benötigt für viele Arbeitsschritte keine Leiter. Diese Höhenanpassung kann während des gesamten Fertigungsprozesses beliebig oft wiederholt werden. So entsteht für jeden Montageschritt eine geeignete Arbeitsposition.
Standardtechnik intelligent integriert
Beim eingesetzten TL-Hubtisch Doppel-Vertikal handelt es sich grundsätzlich um ein bewährtes Produkt aus dem Beck-Programm. Die besondere Lösung entsteht durch seine individuelle Integration in die Produktionsumgebung.
Die Bodengrube sorgt dafür, dass der Hubtisch weit abgesenkt werden kann, ohne dass seine Bauhöhe den Arbeitsprozess beeinträchtigt. Gleichzeitig stellt die vertikal verdoppelte Scherenkonstruktion einen großen Hubbereich zur Verfügung.
Damit verbindet die Lösung zwei entscheidende Vorteile: Die kompakte Maschine kann besonders niedrig positioniert und bei Bedarf weit angehoben werden.
Das Beispiel bei ZORN zeigt, dass nicht jede Sonderlösung ein vollständig neu entwickeltes Produkt erfordert. Entscheidend ist häufig die gemeinsame Betrachtung von Produkt, Gebäude, Arbeitsablauf und den Menschen, die an diesem Arbeitsplatz tätig sind.
Ergonomie beginnt bei der Planung
Der Einsatz bei ZORN macht deutlich, welches Potenzial entsteht, wenn Ergonomie frühzeitig berücksichtigt wird. Der Arbeitsplatz muss dann nicht nachträglich an bestehende Bedingungen angepasst werden. Gebäude, Technik und Arbeitsabläufe können von Anfang an sinnvoll zusammenspielen.
Das Ergebnis ist eine moderne Montagelösung, die körperliche Entlastung, gute Zugänglichkeit und einen effizienten Fertigungsablauf miteinander verbindet.
Sie planen einen neuen Produktionsbereich oder möchten einen bestehenden Montageplatz ergonomisch optimieren? Gemeinsam entwickeln wir eine Hubtischlösung, die zu Ihren Produkt und Ihren Arbeitsabläufen passt.
Jetzt unverbindlich beraten lassen:
Florian Schmolke
Vertrieb
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